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  • Susanne Strässle

Sagt alles in dir nein zur Trennung?

"Wie soll ich mich jemals damit abfinden?" Du willst diese Trennung nicht anerkennen oder es scheint dir gar schlicht unmöglich. Denn hiesse akzeptieren nicht, all deine ehrlichen Gefühle zu leugnen? Es gibt einen anderen Weg: Wie wir im besten Sinn zu Ja-Sagerinnen zum Leben werden können – und uns dabei dennoch treu bleiben.

Die Trennung akzeptieren fällt vielen Frauen schwer

Sagt alles in dir nein? Nein zum Entscheid des Partners? Nein dazu, dass sich dein Leben so radikal verändert? Dass niemand dich gefragt hat? Dass du loslassen sollst, was du nicht loslassen willst?

Oh, ich kann dich verstehen. Ich kenne dieses Nein. Es ist so gross und heftig. Wir leben nach einer Trennung in dieser Welt des Neins, wo jede Faser in uns sich weigert, all diese Zumutungen zu akzeptieren. Weil das unseren Verstand und unsere Gefühle völlig überfordert.

Eine Zeitlang können wir in der Welt des Neins leben. Aber es ist eine schmerzhafte Welt. Weil wir jeden Morgen beim Erwachen von neuem Erschrecken ob der Realität. Weil wir in einem aussichtslosen Widerstand gefangen bleiben und vergeblich warten, bis der Schmerz endlich weggeht.

Denn tatsächlich führt der Weg aus dem Schmerz einzig und allein über die Realität. Weil es nur diese eine gibt.

Und diese Realität braucht dich.

Sie braucht dich, um deine Wunden zu versorgen und um mit dem Wiederaufbau - oder Neubau - eines erfüllten Lebens zu beginnen.

Es gibt nur einen Weg, um gut durchs Leben zu kommen (weil das Leben nie frei sein wird von Zumutungen des Schicksals):

Ja zu sagen, zu dem was ist.

Das bedeutet nicht, ja zu sagen zu Fehlverhalten des Andern, oder unsere Werte zu verraten. Es heisst nicht, zu verdrängen, dass wir uns traurig, enttäuscht und verletzt fühlen. Es bedeutet, ja zu sagen zu dem, was das Leben, oder Universum, für uns bereithält: Ja, genau hier, wo ich jetzt bin, anerkenne ich, was ist. Hier sammle ich neue Kraft und setze von hier aus meinen nächsten Schritt.

Ja sagen zum Leben heisst nicht, den Schmerz zu leugnen. Es heisst, an deine eigene (Über-)Lebensfähigkeit zu glauben. Daran glauben zu lernen.

Dass ermöglicht uns, wieder zu erkennen, was für uns alles möglich ist. Du wirst feststellen, es ist viel mehr als du in deinem Schmerz glaubst. Du wirst staunen, was alles in dir steckt, dass du dir nicht zugetraut hättest. Und wie gut es tut, es zu entdecken.

Du sollst keine Ja-Sagerin im Alltag werden. Aber werde eine Ja-Sagerin zum Leben selbst.

Das wird Energie freisetzen, die du bisher gebraucht hast, um dir an der Realität die Zähne auszubeissen. Energie, die du jetzt gut gebrauchen kannst, um dir dein Leben aufzubauen.

Wie kann das gelingen? Indem wir erkennen, dass die Fähigkeit, uns ein erfülltes Leben zu schaffen, in uns selbst und niemand anderem liegt. Und lernen, wie wir das tun können.

Klingt für dich noch utopisch? Ich bin überzeugt, es gibt nichts Realistischeres als sich sein Leben und eine lebenswerte Zukunft wieder zuzutrauen.

Ich glaube fest daran: Optimistinnen sind Realistinnen. Auch ich bin eine geworden. Ausgerechnet durch meine Trennung! Deshalb begleite ich Frauen nach der Trennung in ihre neue und neuerfüllte Realität.


P.S. Ist Optimismus gerade nicht vorrätig bei dir, oder stehst du noch im Kampf mit der Realität? Glaubst du es alleine nicht zu schaffen, oder hast schlicht genug vom Alleingang? Dann schreibe mir hier deine Nachricht.

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